Aktuelles

13. Trachealkanülenseminar

Titel des Seminars:

Geblockte Kanüle wegen Aspiration. Muss das noch sein?
An der Teilhabe orientierte Alternativen beim Umgang mit Trachealkanülen.

Auszug aus dem Ausschreibungs-Flyer (Direkt Link hier):

Wegen Aspiration niemals mehr sprechen und essen dürfen?

Rachen und Halsregion sind Schauplatz zweier wichtiger kultureller Fähigkeiten: Sprechen und Nahrungsaufnahme.
Die Entstehungsgeschichte des Luftröhrenschnitts hingegen ist eine Geschichte von Not und Verzweiflung. Entweder, um vor dem unmittelbaren Erstickungstod zu bewahren oder um die Atemwege freizuhalten, wenn Husten und Schlucken ihren Dienst versagen.

Der Umgang mit Trachealkanülen ist mittlerweile in der Rehabilitation wie auch in vielen Pflegeeinrichtungen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die herkömmlichen Behandlungs-Standards setzen aber in erster Linie auf die Verhinderung von Aspiration – mit dem Verzicht auf Sprechen, Essen und Trinken, elementare kulturelle Aspekte einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Statt fraglich wirksamer Strategien zur Aspirationsverhinderung lieber effektive Maßnahmen zur Beseitigung von Aspiration.

Über die interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserem Netzwerk hat sich in den letzten Jahren eine andere Sichtweise durchgesetzt, welche mit eigenen Studien untermauert und auf Tagungen bereits vorgestellt werden konnte. Sie stellt nicht die Verhinderung der Aspiration in den Vordergrund, sondern deren Beseitigung. Wir betrachten die Trachealkanüle nicht als notwendiges Übel, welches rasch beseitigt werden muss, sondern sehen in ihr wegen der Absaugmöglichkeit einen Partner damit die Betroffenen sprachlich kommunizieren und trotz Aspiration auch essen und trinken können.

Für zahlreiche Patientinnen und Patienten eröffnete sich erst mit diesem Vorgehen der Weg zur definitiven Dekanülierung.

Der Workshop vermittelt zunächst Basiswissen über den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Trachealkanülen einschließlich dem Erkennen, Beurteilen und Handeln im Notfall.
Sie lernen verschiedene Kanülen und deren Einsatzmöglichkeiten anschaulich kennen sowie Techniken zur schonenden Kanülen-Fixierung und Stoma-Abdichtung.
Ein spezielles Anliegen ist uns die Vermittlung des effizienten Umgangs mit dem Trachealsekret und dessen Beseitigung (Reinigungsstrategien).

40. Netzwerktreffen

40. Netzwerktreffen (gleichzeitig Jahresmitgliederversammlung)

wieder im Hybrid-Format. Der Zoom-Link wurde per Rundschreiben verschickt und kann von weiteren InteressentenInnen über angefordert werden.

28. Januar 2023, 11:00-15:00 Uhr

Schwarzwald-Baar-Klinikum, Baden-Württemberg-Saal 3, Villingen-Schwenningen

Im SBK wird es kein Catering geben können. Aktuelle Corona-Regeln werden
kurzfristig noch per Rundschreiben bekannt gegeben. FFP2-Maske ist jedoch
auf jeden Fall mitzubringen.

Anmeldung für die Vorbereitung (Tische, Sitzreihen) erbeten bei

Fortbildungsthema
Fortsetzung der Fortbildung Atmungstherapie (Kurze Wiederholung der
Grundlagen, dann ausführlich Sekretmanagement mit Inhalationstherapie,
Beseitigungsstrategien einschließlich Lagerung, manuelle und Hilfsmittel
gestützte wie auch apparative Verfahren sowie Hustenstimulation und
Hustenassistenz, Besonderheiten bei Trachealkanüle und Beatmung), Frau
Isabell Niebel, Herr Dr. Paul Diesener

Tagesordnung:
– Tätigkeitsbericht und Entlastung des Vorstands
– Kassenbericht 2022, Bericht der Kassenprüfung, Entlastung der Kassenführung
– Haushaltsplan 2023
Dann „Ewige Tagesordnung“ mit Berichten u.a. von interessanten
Veranstaltungen, Planung weiterer Aktivitäten des Netzwerks (13. TK-Seminar,
Befundungs-Workshops (FEES-Aufbaukurse Neurologie und HNO).

Save the date:
Aufbaukurs Neurologie 12.-13. Mai 2023, ausschließlich in Präsenz im SBK
Villingen-Schwenningen, im Anschluss daran das 41. Netzwerktreffen als
Hybrid-Veranstaltung).

Links zu interessanten Veranstaltungen und dysphagierelevante Stellenangebote

Aufruf an Pflegekräfte (v.a. im Bereich Neurologie) sowie logopädisches Fachpersonal zur Teilnahme an einer Umfrage i.R. einer Masterarbeit zur Dysphagie- und Dysphagieerkennung und der damit verbundenen Lernmotivation.

Details und Link zur etwa 8 Minuten dauernden online-Umfrage hier.

Kontakt und Rückfragen bei Dr. Stefan Bushuven, 

 

Aufruf an Logopädinnen und Logopäden zur Teilnahme an einer Reliabilitäts-Studie zur Auswertung von FEES-Aufnahmen

Ausschreibung hier

 

Interessante Veranstaltungen anderer Anbieter:

1.

Fortbildung: Manuelle Stimmtherapie nach Gabriele Münch

Konzept der Diagnostik und Behandlung von Dystonien, Blockaden und Asymmetrien bei Atem-, Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen unterschiedlichster Ursachen.

Das Kurs-Angebot musste erneut verschoben werden. Bereits angemeldete InteressentInnen erhielten bereits separat Bescheid.

Mehrere Module á 2 Tage nunmehr Januar – Mai 2023 im Hegau-Jugendwerk Gailingen, einzeln oder in Kombination buchbar. Info-Flyer Direktlink hier. Kursbeschreibung Direktlink hier.

Weitere Informationen und Anforderung der Anmeldeunterlagen bei

 

2.

Fachtherapeut*in Außerklinische Intensivversorgung

von der DIGAB (Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für außerklinische Beatmung) zertifizierte Weiterbildung.

Das Curriculum (Direktlink hier) richtet sich an Therapeutinnen und Therapeuten, die Menschen mit Beatmung in eigener Praxis oder in der Klinik behandeln.

Informationen zu den Termien und Kursangeboten hier.

 

 

 

Dysphagie-relevante Stellenangebote:

1.

Logopädie

Universitätsklinikum, 72076 Tübingen

Direktlink zur Ausschreibung Stellenangebot_TÜ

2.

Logopädie

Hegau-Jugendwerk, 78262 Gailingen

Direktlink zur Ausschreibung Logopäde_HJW

 

3.

Logopädie

Klinikum Hochrhein GmbH, 79761 Waldshut-Tiengen

Direktlink zur Ausschreibung Logopäde_KLHR